Wenn aber doch Flughäfen Ländersache ist, inwiefern sollte da eine Landesregierung nicht beim Ausbau von Flughäfen mitbestimmen können? Bei Calden hieß es vor der letzten Hessenwahl doch auch, wenn die CDU nicht gewinnt, sieht's für den Ausbau düster aus. Und wenn es die Landesregierung steuern kann, befürchte ich für den Dortmunder Flughafen nichts Gutes. Denn da die Grünen (meines Wissens) wohl beim ungleich bedeutsameren Kraftwerk Datteln wahrscheinlich zurückstecken müssen, könnten sie zum Ausgleich bei anderen Projekten punkten dürfen - z. B. beim Dortmunder Flughafenausbau. Ist natürlich nur ne Spekulation.
Da hast Du glaub ich etwas falsch verstanden?? Das Land steuert nicht, sondern kann als Aufsicht sich die Unterlagen anfordern und einsehen. Auch als Aufsicht muss sie sich an die geltende Gesetzgebung halten. Im Fall von Kassel-Calden ist das wieder etwas anderes, das Land Hessen ist mit 68% der größte Anteilseigner, bestimmt damit auch die Richtung des Airportes. Aus diesem Grund stand der Airport auf des Messers Schneide nach der Hessenwahl, hätte Ypsilanti das nicht versemmelt, wäre der Ausbau Geschichte gewesen...
Zitat von HowitownerDa hast Du glaub ich etwas falsch verstanden?? Das Land steuert nicht, sondern kann als Aufsicht sich die Unterlagen anfordern und einsehen.
Ich habe nur noch auf der Stirn und warte jetzt einfach nur die Ratssitzung am 18.11.2010 ab. Bis dahin wird man noch einiges rauschen im Blätterwald hören.
Hallo, wo leben wir eigentlich ? Diese Äußerungen einer gewissen Frau Schneckenburger (muß ich die kennen ?) können einem nur noch die Zornesröte ins Gesicht treiben. Mit wieviel Dummheit und Arroganz ist mitlerweile eigentlich diese polit. "Elite" in NRW gesegnet ? "Die zuständige Bezirksregierung wird die Verlängerung der Betriebszeiten nicht genehmigen." Wie kommt sie zu dieser Aussage ? Hält sie den Koalitionsvertrag für die rechtliche Grundlage, an die die BezReg. gebunden sein soll ? Welches Demokratieverständnis kommt da augenscheinlich zum Ausdruck? Die rechtliche Situation wurde hier ja schon von anderen Forenmitgliedern mehr als hinreichend gewürdigt. Wenn die Grünen wenigstens mit einer satten Mehrheit a la CSU dieses Land repräsentieren würden. Aber: Wie kann gerade das Mitglied einer Minderheitenregierung ohne eigene Mehrheit den Mund dermaßen voll nehmen ? Unglaublich ! Hier im Pott würden wir so etwas wahrscheinlich politisch völlig "unkorrekt" kommentieren mit "Große Fre... - nicht´s dahinter! " Man muß sich nur vor Augen halten, dass diese Landesregierung bisher nicht ein einziges Gesetz auf den Weg gebracht hat. Die Ministerpräsidentin selbst agiert diesbezüglich wesentlich intelligenter: Sie weiß genau, dass sie auf die Stimmen der anderen Fraktionen angewiesen ist und verfolgt deshalb auch im Bundesrat eher eine Diplomatie der leisen Töne. Die anmaßenden Verlautbarungen dieser Dame Schneckenburger hingegen lösen bei mir (und ich denke bei den meisten aufrechten Demokraten) nur noch fassungsloses Kopfschütteln aus... Uwe
mach es wie ich...ich leg mich entspannt zurück und warte auf das was da kommen wird...bis zum 18 fließt noch viel Wasser den Rhein runter und bis die BR Münster entscheiden muss...noch viel viel viel mehr...in diesem Sinne: schönen Sonntag noch...
Wenn Du etwas über eine Person (oder auch Partei) heraus finden möchtest, gib Ihr Einfluss und Macht. So langsam zeigen, ob der hohen Umfragewerte der Grünen, manche ihrer Politiker, was dem Bürger langfristig blüht, wenn die auch bei einer Wahl mal mehr Stimmen bekämen. Bei dieser unsäglichen Technik- und Zukunftsfeindlichkeit (siehe Kraftwerke etc.) blicke ich jedenfalls nicht sonderlich positiv in die Zukunft, was den Standort Deutschland angeht.
Fragen und Antworten: Wie geht es weiter am Flughafen?
DORTMUND Die geplante Verlängerung der Betriebszeiten am Flughafen wird eine Kraftprobe zwischen der Stadt und der rot-grünen Landesregierung. Wir beantworten wichtige Fragen zum Thema. Und wollen wissen: Welche Frage zum Airport haben Sie?
Heute auch mehere große Beiträge zum Thema in den Tageszeitungen der Ippen - Gruppe (Westfälischer Anzeiger/Soester Anzeiger/Mendener Zeitung etc.) Hier ein Link zur Online-Ausgabe des WA: http://www.wa.de/nachrichten/nordrhein-w...fen-996622.html Für mich weiterhin unerträglich auch hier wieder diese Äußerungen der Grünenfrau Schneckenburger: Neben den juristisch in meinen Augen sowohl absolut inkompetenten, als auch anmaßenden Statements bzgl. der rechtlichen Reichweite dieses Koalitionsvertrages und den daraus resultierenden (respektive NICHT resultierenden ) Möglichkeiten der derzeitigen Minderheitsregierung beschreitet sie in ihrer "Argumentation" den von der Wirtz-Fraktion hinlänglich bekannten Weg, den Flughafen einerseits ob seiner Defizite zu verunglimpfen, ihm aber im selben Atemzug all seiner Möglichkeiten zu berauben, sich wirtschaftlich konkurenzfähig aufzustellen, um genau dieses Defizit sukzessive abzubauen ! Was ich von dererlei schizophrenen Argumentationsketten halte, dürfte inzwischen jedem klar sein und die politische Bewertung möge jeder für sich vornehmen... Viele Grüße aus Hamm in die Runde Uwe
Mal ganz abgesehen davon, dass auch ich dieses Aufzwingen eines Minderheitenwillens durch die Landesregierung und das Pochen auf den juristisch nichtssagenden Koalitionsvertrag für Unfug halte, hast du, glaube ich, die Argumentation der Frau Schneckenburger nicht ganz richtig nachvollzogen. Denn sie betrachtet das Ganze ausdrücklich aus Landessicht. Dem Land ist ja das Defizit am Standort DTM relativ egal, das zahlt ja schließlich nicht das Land. Dafür befürchtet sie eben Nachteile und Kannibalisierungseffekte für andere NRW-Flughäfen, falls es in DTM längere Zeiten geben sollte. Heißt: Der gesamte Luftverkehr in NRW könnte leiden, daher ist eine Ausweitung der Zeiten in DTM aus Landessicht vor allem nachteilig (ihrer Meinung nach). Hinzu kommt, dass DTM relativ nah an bewohntem Gebiet liegt. Ich denke, diese Argumentation ist zumindest gedanklich nachvollziehbar. Der Hinweis auf das Defizit ist für mich nur eine Randnotiz "for effect". Und nebenbei: Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass DTM mit dem, was die Billigflieger zu zahlen bereit sind, durch ein paar Flüge mehr bei längeren Zeiten auf absehbare Zeit aus dem Defizit herauskommt?
Verstehe ich folglich so: Um weitere Kanibalisierungseffekte zu vermeiden, muß man also DTM mit den schlechtesten Verkehrszeiten knebeln ? Und D-dorf liegt demnach in der Lüneburger Heide und verursacht in Relation zum Dortmunder Umfeld keinerlei Lärm ? Und was die Billigflieger anbelangt, so wird die diesbezügliche Diskussion (wenn auch z.T. hinter vorgehaltener Hand) ja längst auch in Münster/Osnabrück oder auch PAD geführt. Und vlt. würde bei besseren Bestriebszeiten ja auch z.B. eine Air Berlin mal wieder den einen oder anderen Flieger in Dortmund positionieren, anstatt 3 oder 4 Flieger im Sommer in PAD oder am FMO.
Zitat von Orion7Verstehe ich folglich so: Um weitere Kanibalisierungseffekte zu vermeiden, muß man also DTM mit den schlechtesten Verkehrszeiten knebeln ? Und D-dorf liegt demnach in der Lüneburger Heide und verursacht in Relation zum Dortmunder Umfeld keinerlei Lärm ? Und was die Billigflieger anbelangt, so wird die diesbezügliche Diskussion (wenn auch z.T. hinter vorgehaltener Hand) ja längst auch in Münster/Osnabrück oder auch PAD geführt. Und vlt. würde bei besseren Bestriebszeiten ja auch z.B. eine Air Berlin mal wieder den einen oder anderen Flieger in Dortmund positionieren, anstatt 3 oder 4 Flieger im Sommer in PAD oder am FMO.
Ich sagte ja, man muss der Argumentation nicht zustimmen, ich finde die ja auch z.T. haarsträubend, aber zumindest mal nachvollziehen.
Und klar reden auch der FMO (und vermutlich PAD) ebenfalls mit Billigfliegern, und zwar schon seit Jahren. Und das keineswegs hinter vorgehaltener Hand, sondern zumindest im Falle FMO mehrfach öffentlich bestätigt. Aber offensichtlich ist dabei bisher nichts rausgekommen und zumindest vom FMO haben wir die Aussage, dass man im Prinzip natürlich gerne mehr Flüge hätte und jede Airline am Flughafen begrüßt, aber nicht auf inakzeptable/unwirtschaftliche Konditionen eingehen kann und wird. Wenn man auf die Bedingungen eingehen würde, wäre FR oder jemand anderes ja vielleicht schon längst am Platz. Und dass eine AB in größerem Umfang in DTM erweitern würde, bezweifle ich. Dafür ist die Nähe zu DUS viel zu groß und im Vergleich haben z.B. FMO und PAD immer noch deutlich attraktivere Bedingungen für die Stationierung von Maschinen (Betriebszeiten+AB-Technik inkl. Wartungshalle vor Ort). Und außerdem könnte AB, wenn sie denn wollten, Ziele für DTM von extern bedienen, das tun sie z.B. am FMO ja auch, zusätzlich zu den Flügen der dort stationierten Maschinen. Nächsten Sommer werden dort wohl nach derzeitigen Planungen mind. 5 Ziele von AB extern bedient. Wollen sie aber anscheinend in DTM nicht, sonst würden sie es ja längst tun, aber scheinbar haben andere Standorte wie DUS und FMO höhere Prioritäten.
Zitat von aviation-fanIhr glaubt doch nicht wirklich, dass DTM mit dem, was die Billigflieger zu zahlen bereit sind, durch ein paar Flüge mehr bei längeren Zeiten auf absehbare Zeit aus dem Defizit herauskommt?
Das nicht. Aber es geht doch nicht nur um das, "was die Billigflieger zu zahlen bereit sind", sondern z. B. auch um Aspekte wie mehr Parkplatzgebühren, Attraktivitätssteigerung von vermietbaren Flächen im Terminal oder Umsatzerhöhung dort, Auslastung von Shuttlebussen, bessere Position für das Marketing auch bei traditionellen Airlines ... oder dass Verkehr oft weiteren Verkehr anzieht ... die Ausdehnung der Zielpalette zur Attraktivitätssteigerung und Akzeptanz des Airports bei Kunden ("Von DTM aus kommt man ja nirgends hin") ... usw.
Zitat von BlocksbergAber es geht doch nicht nur um das, "was die Billigflieger zu zahlen bereit sind", sondern z. B. auch um Aspekte wie mehr Parkplatzgebühren, Attraktivitätssteigerung von vermietbaren Flächen im Terminal oder Umsatzerhöhung dort, Auslastung von Shuttlebussen, bessere Position für das Marketing auch bei traditionellen Airlines ... oder dass Verkehr oft weiteren Verkehr anzieht ... die Ausdehnung der Zielpalette zur Attraktivitätssteigerung und Akzeptanz des Airports bei Kunden ("Von DTM aus kommt man ja nirgends hin") ... usw.
Klar, normalerweise stimmt das. Mehr non-aviation bei mehr aviation. Ganz so einfach, wie du es sagst, ist es aber nicht. Denn es kommt ja nicht nur mehr Geld rein, sondern es muss für mehr Flüge/Paxe auch mehr investiert werden (Gebäude, Infrastruktur, mehr Abschreibungen aufgrund von intensiverer Nutzung...). Die Frage ist halt, ob sich die Investitionen auszahlen und man mehr Geld zusätzlich reinbekommt, als man inkl. Zinsen zurückzahlen muss. Unter anderem dieses Problem spiegelt sich in den Verlustzahlen von DTM wieder. Aber lasst uns das jetzt keine Diskussion über die Finanzen werden.
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